Software bildet einen sehr wichtigen Grundstein in der Computertechnik und kann verschiedensten Zwecken dienen. Die Einsatzbandbreite reicht von Betriebssystemen bis zur Textverarbeitung. Seit einigen Jahren gibt es hochwertige Software als Open Source, die den Vorteil hat, dass sie zum Großteil kostenlos verfügbar ist, der Quellcode nachvollziehbar ist und vom Anwender verändert bzw. eigenen Anforderungen angepasst werden kann.

Eine sehr mächtige Software aus zuletzt genanntem Bereich ist das Content Management System Joomla. Die neueste Version ist Jommla 1.7.1. Dieses Content Management System gilt als eines der verbreitetsten seiner Art weltweit und dient der Erstellung von Webseiten und Integration von Webanwendungen im privaten Bereich aber auch für Unternehmen. Die Installation und Anwendung dieser Software ist sehr einfach. Allerdings benötigt man zum Einsatz dieses CMS entweder Microsoft IIS 7 oder Apache 2.x, PHP 5.2.4 und MySQL 5.0.4. Die jeweils aktuellste Version von Joomla ist zu finden unter http://www.joomla.org.

Die Funktionsweise von Joomla besteht aus zwei Bereichen. Für den Besucher einer Seite und deren graphischen Gestaltung gibt es ein sog. Frontend, während für die Administration ein Backend zur Verfügung steht. Der Funktionsumfang von Joomla ist nahezu grenzenlos. Es können Webseiten zu verschiedensten Zwecken gestaltet werden: von einem Blog, News-Portal, bis zum Online-Shop ist alles machbar. Es ist auch das Einfügen von Medien, Dokumenten, Videos und Bildern kein Problem. Ebenso verfügt Joomla über eine sehr umfangreiche Benutzerverwaltung.

Joomla ist gut dokumentiert und der Anwender dieses Programms braucht in der Regel keine Kenntnisse der Programmierung und die administrativen Funktionen sind weitgehendst selbst erklärend, bis auf einen Fallstrick: Templates. Templates oder auch Themes genannt, bilden die Grundlage der graphischen Gestaltung und anderen Funktionen einer Seite mit Joomla. Wer seine Seite individuell gestalten möchte, kommt hier um gute Kenntnisse in der Programmierung von XHTML, PHP und CSS nicht herum. Alternativ werden verschiedenste Templates im Internet angeboten. Allerdings sind nicht alle Themes kostenlos erhältlich, sondern zum Teil sehr teuer. Des weiteren gibt es Unternehmen die Templates individuell anfertigen und hier kann es dann richtig an den Geldbeutel gehen. Wer eine eigene private Seite aufbauen möchte, oder einfach mit Joomla experimentieren möchte, wird aus der Hülle und Fülle kostenloser Themes mit Sicherheit das passende Template finden.


Jeder Softwareentwickler kennt das Problem: Selten funktioniert ein Programm so reibungslos wie erhofft. Bei Zigtausenden Programmzeilen verlieren selbst erfahrene Programmierer einmal den Überblick, und so schleichen sich trotz intensiver Beta-Tests ab und zu Bugs oder Sicherheitslücken ein. Normalerweise sind solche Fehler schnell durch einen Patch oder eine verbesserte Version behoben. Doch einige Probleme erweisen sich als äußerst hartnäckig und verfolgen die Software-Hersteller über Jahre hinweg.

Bei Apple sind es vor allem Anwendungen aus dem Hause Adobe, die für anhaltende Schwierigkeiten sorgen. Hauptproblem ist hier der im Internet weitverbreitete Flash-Standard. Flash-Videos und Browserspiele führten beim Macintosh-Betriebssystem OS X zu häufigen Abstürzen, auch mehrere Patches schafften keine Abhilfe. Das Problem löste Apple schließlich auf seine Art: Mitte 2010 gab der Konzern bekannt, Flash zukünftig nicht mehr zu unterstützen und verursachte damit einen monatelangen Streit mit Adobe.

Doch nicht immer kann Apple andere Entwickler für seine Schwächen verantwortlich machen. Für viel Aufsehen sorgte zum Beispiel das 2010 erschienene iPhone 4. Nutzer mussten feststellen, dass die Empfangsleistung des Geräts bei entsprechender Haltung rapide absank. Ob eine mangelhafte Verarbeitung der Antenne oder ein fehlerhafter Algorithmus die Ursache des Problems war, ist bis heute ungeklärt.

Was bei Apple als gelegentlicher Ausrutscher durchgehen mag, das hat beim Konkurrenten Microsoft beinahe Programm. Vor allem beim Thema Sicherheit scheint der Softwaregigant der Devise “Nachrüsten ist besser als Vorsorgen” zu folgen.

So war es in Windows 95 und 98 möglich, die Anmeldung im System durch einfaches Schließen des entsprechenden Dialogfensters zu umgehen. Zwar hat Microsoft inzwischen viel dazugelernt, doch Windows ist nach wie vor ein beliebtes Ziel für Angriffe aus dem Internet. Schätzungen gehen davon aus, dass mehr als 80 Prozent aller Computerviren für Windows-Systeme entwickelt werden. Schuld daran ist neben der großen Verbreitung auch der Aufbau des Betriebssystems, dessen zentrale Funktionen anders als bei OS X oder Linux nicht durch eine klare Trennung von Kernel und Benutzeroberfläche geschützt sind.

Als Einfallstor für Malware fungiert dabei häufig der Internet Explorer, der zudem aus technischer Sicht seit Jahren seinen Konkurrenten Firefox, Chrome und Safari hinterherläuft. Auch das E-Mail-Programm Outlook hat den Ruf einer notorischen Gefahrenquelle und stand erst kürzlich wieder im Zentrum einer Attacke gegen Sicherheitseinrichtungen der Vereinigten Staaten.

Apple und Microsoft sind bei Weitem nicht die Einzigen, die mit hartnäckigen Problemen zu kämpfen haben. So tauchten in letzter Zeit mehrfach schädliche Programme in Googles Android Market auf. Eine perfekte Software wird es nie geben, daher sollten Sie als User stets vorsichtig sein und verfügbare Sicherheitsupdates schnellstmöglich installieren.


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